Petra Vetter

Ausbildung

  • Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
  • Fortbildungen in unterschiedlichen Tanztechniken bei international renommierten Lehrern wie Dick O’Swanborn, Jose de Udaeta, Maria Suroviak oder Alan Howard
  • Ausbildung in der Unterrichtstechnik für Klassisches Ballett nach Waganowa bei Ursula Borrmann
  • Eineinhalb-jährige berufsbegleitende Fortbildung in Gruppendynamik und Gruppentherapie mit Zertifikat des DAGG München

Künstlerische Tätigkeiten

  • Tänzerin in freien Kompanien des Modern Dance
  • Verschiedene Fernsehauftritte
  • Dozentin für Neuen Künstlerischen Tanz an der Theaterfachschule Bergisch Gladbach
  • 10-jährige Leitung der eigenen Ballettschule Tanz-Galerie (August 1999 bis Februar 2009)
  • bis 2008 Leiterin des „Ensemble Arabesque“
  • seit 2009 freiberufliche Choreographin
  • seit Sommer 2008 Mitglied des Produktionszentrum für Tanz und Performance, Stuttgart
  • seit 2010 Mitglied der “tanzsociety” Köln
  • seit Januar 2011 assoziiertes Mitglied im Atelier A24 Bergisch Gladbach


Meine künstlerische Arbeit beschäftigt sich mit der Suche nach dem Weg, der zum Wesen des Menschen führt. Menschen, die ihren Sehnsüchten und Träumen, ihrer Hingabe und ihren Leidenschaften, ihrem Egoismus und ihren Zwängen unterworfen sind, die alles getan haben, dessen sie fähig sind, und die dies weiterhin tun werden. Kann man sie lieben, ihnen vertrauen?

Dem gegenüber steht der eigene Seins-Anspruch, der den gleichen Leidenschaften gehorcht. Ihn gilt es zu verteidigen. Aber bedarf es dieser Verteidigung nur gegen äußere Einflüsse und nicht vielmehr auch gegen das eigene Innere?

Können all diese auseinanderdriftenden Bedürfnisse und Ansprüche zu einer Einheit aus Heiterkeit und Lebendigkeit finden oder verweigern sie sich und führen zu Trauer und Einsamkeit, die in unerfüllter Sehnsucht nach Gemeinsamkeit gipfelt?

Die choreographische Entwicklung meiner Werke vollzieht sich in der Verbundenheit unterschiedlicher Tanztechniken, die eine sehr persönliche Tanzsprache hervorbringt. Diese Durchdringung aber steht nicht für das Verwischen, für das Aufweichen der jeweils charakteristischen Bewegungssprache, sondern für die gegenseitige Bereicherung, die sich durch die Aufnahme fremder Elemente in eine bestehende gefügte Form ergibt.

So führen scheinbare Gegensätze zumindest in der choreographischen Umsetzung zu einem gemeinsamen szenischen Spiel.

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